Kratzt sich dein Hund ständig? Dann ist das nicht nur für ihn unangenehm, sondern auch für dich als Halter oft besorgniserregend. Juckreiz beim Hund ist ein weit verbreitetes Problem, das viele Ursachen haben kann – von harmlos bis behandlungsbedürftig.
Alles auf einen Blick
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Ständiges Kratzen kann ein Hinweis auf ein gesundheitliches Problem sein.
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Typische Auslöser sind Allergien, Parasiten oder Infektionen.
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Wenn dein Hund Rötungen, Wunden oder Haarausfall zeigt, sollte ein Tierarzt draufschauen.
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Hausmittel wie Aloe Vera oder spezielle Shampoos können Linderung verschaffen.
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Omega-3-Fettsäuren unterstützen die Haut von innen.
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Eine frühe Diagnose und Behandlung verhindern größere Probleme.
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Regelmäßige Fellpflege, Hygiene und eine ausgewogene Ernährung helfen vorbeugend.
Was sind die häufigsten Ursachen für Juckreiz beim Hund?
Wenn dein Hund sich ständig kratzt, kann das viele Gründe haben. Juckreiz ist ein Symptom, das auf verschiedene gesundheitliche Probleme hinweisen kann. Hier sind die häufigsten Auslöser im Überblick:
Allergien als häufige Ursache für Juckreiz
Allergien gehören zu den Hauptursachen für Juckreiz bei Hunden. Dabei kann es sich um:
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Umweltallergien handeln – etwa auf Pollen, Hausstaubmilben oder Schimmel.
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Futtermittelallergien, also allergische Reaktionen auf bestimmte Zutaten im Hundefutter.
Typische Anzeichen sind Juckreiz, Hautrötungen und Ekzeme. Damit sich dein Hund besser fühlt, ist es wichtig, die auslösenden Stoffe zu identifizieren und zu vermeiden.
Flöhe und andere Parasiten
Flöhe sind kleine, aber sehr lästige Plagegeister. Ein einziger Flohbiss kann heftigen Juckreiz auslösen. Auch andere Parasiten wie Milben oder Haarlinge kommen als Ursache infrage.
Wenn dein Hund sich auffällig viel kratzt oder beißt, solltest du sein Fell gründlich untersuchen. Tierärzte empfehlen oft spezielle Shampoos oder Antiparasitika, um den Befall zu bekämpfen und die Haut zu beruhigen.
Infektionen und Entzündungen
Bakterien oder Pilze können ebenfalls Juckreiz verursachen. Häufig entstehen solche Infektionen, wenn sich dein Hund durch ständiges Kratzen verletzt. Die Haut wird wund, entzündet sich – und der Juckreiz verstärkt sich weiter.
Typische Anzeichen sind:
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Rötungen
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Hautschuppen
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Nässende Stellen oder unangenehmer Geruch
Ein Tierarzt kann die genaue Ursache feststellen und gezielt behandeln, zum Beispiel mit Cremes oder Tabletten.

Wann sollte ich mit meinem Hund zum Tierarzt gehen?
Nicht jeder Juckreiz ist gleich ein Grund zur Sorge. Aber es gibt klare Warnzeichen, bei denen du lieber schnell tierärztlichen Rat einholen solltest.
Symptome, die auf einen Tierarztbesuch hinweisen
Achte auf diese Anzeichen, wenn dein Hund sich ständig kratzt:
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Starkes, anhaltendes Kratzen oder Beißen
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Rötungen, Schwellungen oder wunde Stellen
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Haarausfall oder kahle Stellen
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Offene Wunden oder nässende Haut
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Allgemeines Unwohlsein, Unruhe oder häufiges Lecken
Zeigt dein Hund eines oder mehrere dieser Symptome, solltest du nicht zögern, den Tierarzt aufzusuchen.
Wie lange kann ich abwarten?
Wenn sich dein Hund nur vereinzelt kratzt, kannst du ihn erst einmal beobachten. Doch bleiben die Beschwerden länger als drei Tage bestehen oder werden schlimmer, ist ein Termin beim Tierarzt dringend zu empfehlen.
Warte nicht zu lange – je früher die Ursache erkannt wird, desto einfacher ist die Behandlung.
Warum eine schnelle Behandlung so wichtig ist
Unbehandelter Juckreiz kann ernste Folgen haben: Allergien, Infektionen oder Parasiten können sich verschlimmern und die Haut dauerhaft schädigen. Durch ständiges Kratzen entstehen oft offene Wunden, die sich leicht entzünden.
Eine frühzeitige Diagnose hilft, die passende Therapie zu finden – sei es eine Umstellung des Futters, Medikamente oder eine Parasitenbehandlung. So hilfst du deinem Hund schnell wieder zu mehr Wohlbefinden.
Wie kann ich den Juckreiz bei meinem Hund lindern?
Wenn dein Hund sich ständig kratzt, möchtest du ihm so schnell wie möglich helfen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Juckreiz zu lindern – von Hausmitteln bis hin zu Medikamenten.
Hausmittel zur Linderung von Juckreiz
Natürliche Hausmittel können helfen, die Haut zu beruhigen und den Juckreiz zu verringern. Besonders bewährt haben sich:
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Spezielle Hundeshampoos mit beruhigenden Inhaltsstoffen wie Hafer oder Kamille
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Aloe Vera Gel – wirkt kühlend und entzündungshemmend
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Kokosöl – pflegt die Haut und hat eine leicht antimikrobielle Wirkung
Wichtig: Diese Hausmittel sind eine hilfreiche Ergänzung, aber kein Ersatz für einen Tierarzt, wenn die Beschwerden stärker oder langanhaltend sind.
Essenzielle Fettsäuren für die Haut
Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren unterstützen die Hautgesundheit deines Hundes von innen. Sie:
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Stärken die natürliche Hautbarriere
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Lindern Entzündungen
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Verbessern das Hautbild bei regelmäßiger Fütterung
Achte auf ein hochwertiges Futter mit diesen Fettsäuren oder sprich mit deinem Tierarzt über geeignete Nahrungsergänzungsmittel.
Medikamente gegen starken Juckreiz
Wenn Hausmittel und Futterumstellung nicht ausreichen, kann der Tierarzt spezielle Medikamente verschreiben. Dazu zählen:
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Antihistaminika (gegen allergischen Juckreiz)
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Kortisonpräparate (bei schweren Entzündungen)
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Moderne Juckreizmittel, die gezielt wirken
Verabreiche diese Mittel immer nur nach ärztlicher Absprache und halte dich genau an die Dosierung. So kann deinem Hund meist schnell und effektiv geholfen werden.
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Wie erkenne ich, ob mein Hund allergisch ist?
Allergien bei Hunden sind keine Seltenheit – doch sie äußern sich oft unterschiedlich. Je früher du die Symptome erkennst, desto besser kannst du deinem Hund helfen.
Häufige Symptome einer Allergie bei Hunden
Allergien können viele Gesichter haben. Achte besonders auf diese typischen Anzeichen:
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Ständiger Juckreiz und häufiges Kratzen
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Rötungen oder Schuppen auf der Haut
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Lecken an den Pfoten
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Niesen oder Atemprobleme
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Vermehrter Speichelfluss
Die Symptome unterscheiden sich je nach Art der Allergie. Deshalb ist es wichtig, deinen Hund genau zu beobachten und Veränderungen ernst zu nehmen.
Futtermittelallergie: Anzeichen und Tests
Viele Hunde reagieren auf bestimmte Zutaten im Futter allergisch. Mögliche Anzeichen sind:
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Hautprobleme wie Ekzeme oder Haarausfall
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Durchfall oder Erbrechen
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Verhaltensänderungen wie Unruhe oder Appetitlosigkeit
Ein bewährter Weg zur Diagnose ist die Ausschlussdiät. Dabei gibst du deinem Hund für mehrere Wochen nur eine Protein- und eine Kohlenhydratquelle. Danach wird das Futter schrittweise erweitert. So lassen sich die auslösenden Bestandteile gezielt erkennen. Dein Tierarzt begleitet diesen Prozess und kann nötige Tests veranlassen.
Wie Allergien beim Tierarzt diagnostiziert werden
Die Allergiediagnose beginnt meist mit einem Gespräch: Wann treten die Beschwerden auf? Was hat sich verändert? Anschließend folgen:
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Klinische Untersuchung
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Hauttests oder Blutuntersuchungen
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Beobachtung der Reaktion auf Ausschlussfutter
So lässt sich herausfinden, ob es sich um eine Futterallergie, Umweltallergie oder eine andere Form handelt. Die Diagnose ist wichtig, um eine passende Behandlung zu starten und den Juckreiz nachhaltig zu lindern.
Was kann ich tun, um das Kratzen meines Hundes zu verhindern?
Am besten ist es, wenn Juckreiz gar nicht erst entsteht. Mit der richtigen Pflege und Ernährung kannst du viel dafür tun, dass dein Hund sich wohlfühlt – von außen und von innen.
Die richtige Fellpflege zur Vorbeugung
Regelmäßiges Bürsten ist mehr als nur Kosmetik – es hilft:
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Lose Haare, Schmutz und abgestorbene Hautzellen zu entfernen
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Die Haut zu belüften
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Allergene und Parasiten zu reduzieren
Verwende dabei milde Hundeshampoos, die auf die Bedürfnisse sensibler Hundehaut abgestimmt sind. Eine gute Fellpflege beugt nicht nur Juckreiz vor, sondern stärkt auch die Bindung zwischen dir und deinem Vierbeiner.
Hygiene und Umgebung sauber halten
Auch die Umgebung spielt eine große Rolle:
Ein sauberer Schlafplatz, gewaschene Decken und regelmäßige Kontrollen helfen, Parasiten wie Flöhe oder Milben fernzuhalten. Nutze bei Bedarf Antiparasitika, die dein Tierarzt empfehlen kann.
Je hygienischer dein Hund lebt, desto geringer ist das Risiko für Hautinfektionen oder Parasitenbefall – und damit auch für Juckreiz.
Hochwertige Ernährung für gesunde Haut
Die Haut ist der Spiegel der Ernährung. Achte auf:
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Hochwertiges Futter mit Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren
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Vitamine und Mineralstoffe, die das Immunsystem stärken
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Möglichst wenig künstliche Zusatzstoffe, die Allergien auslösen könnten
Wenn du unsicher bist, was für deinen Hund am besten ist, sprich mit deinem Tierarzt. Oft macht schon eine kleine Futterumstellung einen großen Unterschied.
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