Kennst du das? Dein Hund liegt nur noch faul herum, rührt sein Futter kaum an und scheint in einen tiefen Winterschlaf gefallen zu sein – und das mitten im Sommer? Während du dich vielleicht fragst, ob er einfach nur eine neue Diät ausprobiert oder zum professionellen Langschläfer mutiert, könnte dahinter auch etwas Ernsteres stecken, wenn er nicht (oder kaum) frisst und viel schläft.
Vielleicht hat er einfach nur keine Lust auf das gewohnte Trockenfutter und wartet auf ein Gourmet-Menü, das nie kommt? Oder er möchte dich mit seinem Verhalten testen, um herauszufinden, ob du ihm jetzt sofort ein Leckerli servierst? Hunde sind clever und manchmal steckt auch einfach ein kleiner Trick dahinter.
Warum dein Hund nicht frisst und viel schläft, welche Ursachen infrage kommen und was du dagegen tun kannst – all das erfährst du in diesem Artikel.
Alles auf einen Blick
- Häufige Ursachen:
Stress, Wetter, Zahnschmerzen, Krankheiten oder einfach schlechte Laune.
- Erste Maßnahmen:
Ruhe bewahren, Futter variieren, Bewegung fördern, Stress reduzieren.
- Vorbeugung:
Gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung und Tierarztbesuche.
Dein Hund frisst nicht und schläft viel – Die Ursachen
Wenn dein Vierbeiner auf einmal zum Gourmet mit eingeschränktem Speiseplan wird und sich zusätzlich in einen Kuschelmodus deluxe verabschiedet, dann kann das verschiedene Gründe haben. Einige sind harmlos, andere solltest du besser im Auge behalten, wenn dein Hund plötzlich nicht mehr frisst und viel schläft.
Normale Schwankungen
Manchmal hat ein Hund einfach einen schlechten Tag – genau wie wir. Vielleicht war die letzte Mahlzeit besonders sättigend oder der Spaziergang anstrengender als sonst. Ein kurzer Durchhänger ist also kein Grund zur Panik. Solange dein Hund sonst fit wirkt, kannst du ihn einfach beobachten.
Wetterbedingte Faulheit
Hunde sind kleine Wetterfrösche. Im Sommer kann ihnen die Hitze auf den Magen schlagen, im Winter sind sie eher in Kuschellaune. Vor allem wenn es draußen schwül oder extrem kalt ist, reduziert sich oft sowohl der Appetit als auch die Aktivität.
Falls dein Hund also lieber im Schatten liegt und Siesta hält, als sein Futter zu verschlingen, könnte das einfach an den Temperaturen liegen.
Stress oder Veränderungen
Neue Umgebung? Familienzuwachs? Ein Umzug oder andere Veränderungen im Alltag können deinen Hund aus dem Gleichgewicht bringen und dafür sorgen, dass er nicht frisst und viel schläft.
Denn Stress schlägt nicht nur auf den Magen, sondern kann ihn auch müde machen. Das ist besonders häufig bei sensiblen Hunden zu beobachten, die auf Routine und Stabilität angewiesen sind.
Zahnprobleme
Wenn dein Hund nicht frisst, aber viel schläft, lohnt sich ein Blick ins Maul. Zahnfleischentzündungen, Zahnstein oder ein schmerzender Zahn können das Fressen unangenehm machen. Besonders kleine Rassen neigen zu Zahnproblemen. Falls dein Hund beim Fressen zögert oder es ganz verweigert, solltest du das prüfen lassen.
Magen-Darm-Probleme
Hat dein Hund sich unterwegs an etwas Unbekömmlichem bedient? Verdorbene Lebensmittel, zu viel Gras oder ein Infekt können Übelkeit verursachen. Kein Wunder, dass er dann das Fressen verweigert.
Oft geht das mit anderen Symptomen wie Bauchgrummeln, Erbrechen oder Durchfall einher. Falls das länger als einen Tag anhält, ist ein Besuch beim Tierarzt ratsam.
Parasiten oder Infektionen
Ein Wurmbefall oder andere Infektionen können zu Müdigkeit und Appetitlosigkeit führen. Falls dein Hund schon länger nicht entwurmt wurde, könnte das eine Ursache sein. Auch Zeckenbisse können Krankheiten übertragen, die solche Symptome verursachen.
Altersbedingte Veränderungen
Ältere Hunde sind oft ruhiger und haben manchmal weniger Appetit. Das ist bis zu einem gewissen Grad normal. Dennoch sollte man sicherstellen, dass kein gesundheitliches Problem dahintersteckt. Besonders Gelenkschmerzen oder Organschäden können dazu führen, dass dein Hund weniger aktiv ist.
Ernsthafte Erkrankungen
Manchmal steckt leider auch eine Krankheit dahinter, wenn dein Hund nicht frisst und viel schläft. Organprobleme, Fieber oder sogar ernsthafte Erkrankungen wie Krebs können die Ursache sein. Wenn dein Hund über mehrere Tage nicht frisst und schläft wie ein Stein, ist der Gang zum Tierarzt Pflicht.

Was du dagegen unternehmen kannst!
Hat dein Hund sich in eine flauschige Schlafmütze verwandelt und das Futter wird nur noch kritisch beäugt? Dann ist es Zeit für erste Gegenmaßnahmen.
Ruhe bewahren und beobachten
Nicht gleich in Panik verfallen! Beobachte deinen Hund genau: Trinkt er genug? Ist sein Verhalten ansonsten normal? Manchmal erledigt sich das Problem von allein. Achte dabei auch auf kleine Veränderungen, die dir vielleicht nicht sofort auffallen, wie eine veränderte Körperhaltung oder gelegentliches Schmatzen.
Leckeres Futter anbieten und Bewegung einbauen
Vielleicht ist dein Hund gerade einfach wählerisch. Probier es mal mit leicht verdaulicher Kost wie gekochtem Huhn und Reis oder ein wenig Joghurt. Manchmal reicht schon eine kleine Abwechslung. Falls dein Hund generell nicht begeistert vom aktuellen Futter ist, könnte es an der Konsistenz oder dem Geschmack liegen – ein Wechsel auf Nassfutter oder eine andere Marke kann helfen.
Ein gemütlicher Spaziergang kann ebenfalls helfen, den Appetit anzuregen. Falls dein Hund fit genug ist, schnapp dir die Leine und animiere ihn zum Mitkommen. Besonders motivierend kann es sein, wenn du ein neues Gebiet erkundest oder den Spaziergang mit kleinen Spielen verbindest, die deinen Hund geistig fordern.
Stress reduzieren
Falls dein Hund auf Veränderungen sensibel reagiert, gib ihm Zeit. Schaffe eine ruhige Umgebung, in der er sich sicher fühlt. Manchmal hilft es auch, beruhigende Musik zu spielen oder ihm ein Spielzeug zu geben, an dem er sich orientieren kann.
Zähne checken
Schau in sein Maul! Falls du entzündetes Zahnfleisch oder üblen Geruch bemerkst, könnte ein Zahnarztbesuch beim Tierarzt nötig sein. Auch harte Kauknochen oder spezielle Zahnpflege-Leckerlis können helfen, Zahnprobleme vorzubeugen.
Tierarztbesuch nicht hinauszögern
Wenn dein Hund über mehrere Tage nicht frisst und schläft wie ein Stein, ist professionelle Hilfe gefragt. Lieber einmal zu viel zum Tierarzt als einmal zu wenig. Falls dein Hund zusätzlich apathisch wirkt oder andere Symptome zeigt, solltest du nicht lange zögern und sofort einen Experten aufsuchen.
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Was du zur Vorbeugung tun kannst
Damit dein Hund gar nicht erst in die Situation kommt, dass er nicht frisst und nur noch schläft, kannst du einiges tun:
- Regelmäßige Gesundheitschecks:
Ein jährlicher Tierarztbesuch hilft, Probleme frühzeitig zu erkennen.
- Abwechslungsreiche Ernährung:
Hunde mögen nicht immer das Gleiche – wechsle hin und wieder die Futtersorten oder integriere frische Zutaten.
- Ausreichend Bewegung:
Lange Spaziergänge und spielerische Aktivitäten sorgen dafür, dass dein Hund gesund und aktiv bleibt.
- Stress vermeiden:
Große Veränderungen im Umfeld solltest du behutsam angehen, damit dein Hund sich sicher fühlt.
- Hygiene beachten:
Saubere Näpfe, regelmäßige Zahnpflege und Parasitenkontrolle tragen dazu bei, dass dein Hund gesund bleibt.
Kein Grund zur Panik, aber genau hinschauen
Wenn dein Hund nicht frisst und viel schläft, kann das harmlose oder ernste Gründe haben. Manchmal ist es nur ein schlechter Tag, manchmal steckt mehr dahinter. Wichtig ist, aufmerksam zu sein, aber nicht gleich in Panik zu verfallen. Mit ein paar Tricks kannst du ihn vielleicht wieder zum Fressen motivieren – und falls nicht, hilft der Tierarzt weiter.
Neben der akuten Versorgung solltest du aber auch an die langfristige Gesundheit deines Hundes denken. Eine Hundekrankenversicherung wie die von dogcare24 kann dir helfen, Tierarztkosten abzufedern und sicherzustellen, dass dein Vierbeiner die beste medizinische Versorgung bekommt, ohne dass du dir Sorgen um hohe Rechnungen machen musst.
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