Dein Hund liegt schnarchend auf dem Sofa, träumt vermutlich von fliegenden Würstchen – und plötzlich fällt es dir auf: Die Nase deines Hundes ist warm. Aber Moment – sollte die nicht kalt und feucht sein? Jetzt beginnt das Gedankenkarussell: Fieber? Krankheit? Oder einfach nur ein Power-Nickerchen mit Heizung auf Stufe Vulkan?
Bevor du zum Tierarzt sprintest, wirf erst einmal einen Blick in diesen Artikel. Wir klären, was es mit einer warmen Nase beim Hund auf sich hat, wann du dir Sorgen machen solltest – und wann du einfach nur tief durchatmen solltest.
Alles auf einen Blick
- Warme Nase beim Hund? Muss kein Krankheitszeichen sein – oft sind Schlaf, Wärme oder Aufregung die Ursache.
- Trockene Hundenase: Kann zeitweise normal sein, z. B. nach dem Schlaf oder bei geringer Luftfeuchtigkeit.
- Achtung bei Symptomen: Fieber, Lethargie oder Nasenausfluss? Dann besser zum Tierarzt!
Warum ist die Hundenase warm? Mögliche Ursachen
Eine warme Hundenase kann im ersten Moment für Verunsicherung sorgen – schließlich gilt die kühle, feuchte Schnauze doch als Inbegriff von Hundegesundheit, oder? Ganz so einfach ist es leider nicht.
Denn die Temperatur der Hundenase ist ein wahres Chamäleon und kann sich je nach Tageszeit, Aktivität und Umgebung ändern. Bevor du also in den Sorgenmodus schaltest, lohnt sich ein Blick auf die häufigsten – und meist völlig harmlosen – Ursachen.
Powernap, Sonnenschein und Kuscheldecke
Der Klassiker: Dein Hund hat gerade geschlafen – am besten noch eingerollt in einer Decke oder direkt vor der Heizung. Kein Wunder, dass da die Nase auf Betriebstemperatur läuft! Genau wie bei uns Menschen ändert sich die Hauttemperatur je nach Umgebung.
Flüssigkeits-Level: Trockene Hundeschnauze ahoi
Eine warme Hundenase geht oft Hand in Hand mit einer trockenen Hundeschnauze. Das klingt erstmal bedrohlich, ist aber meist harmlos. Nach dem Schlafen oder Toben kann die Nase kurzzeitig trocken oder warm sein – das regelt sich normalerweise schnell wieder von selbst.
Leichte Infekte oder Reaktionen
Ja, auch Hunde können sich mal „einen Zug holen“ oder auf Pollen, Staub oder das letzte Leckerli reagieren. Wenn die Nase deines Hundes warm ist und dazu noch leicht läuft oder verkrustet wirkt, könnte ein kleiner Infekt dahinterstecken. Beobachten reicht hier meistens aus – zumindest, solange dein Fellfreund sonst fröhlich durchs Leben hüpft.
Emotionale Momente: Stress oder Aufregung
Hunde sind kleine Emotionsexperten. Aufregung, Stress oder auch Freude können den Kreislauf pushen – und damit wird die Nase automatisch ein bisschen wärmer. Kein Grund zur Panik, eher ein Fall von „Heiß vor Liebe“.

Was tun, wenn die Hundenase warm ist?
Zuerst einmal: Durchatmen. Eine warme Hundenase ist in vielen Fällen absolut kein Drama. Aber natürlich willst du deinem Vierbeiner das Beste bieten – und fragst dich, ob du jetzt reagieren solltest oder lieber cool bleibst wie ein Labrador auf der Kühlmatte.
Die gute Nachricht: In den meisten Fällen reicht ein kurzer Check und ein bisschen Beobachtung völlig aus. Darum hier ein kleiner SOS-Plan für besorgte Hundeeltern:
- Beobachten:
Wie verhält sich dein Hund? Frisst er normal, ist aktiv, spielt und wedelt fröhlich mit dem Schwanz? Dann ist die warme Nase deines Hundes wahrscheinlich nur ein temporäres Phänomen – so flüchtig wie ein Hund, der weiß, dass du das Wort „Badewanne“ gesagt hast.
- Fühlen statt Fiebermessen:
Du kannst vorsichtig erfühlen, ob auch Ohren oder Pfoten warm sind – das gibt dir einen ersten Anhaltspunkt. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, hilft ein Fieberthermometer (rektal, sorry – das findet dein Hund vermutlich genauso wenig cool wie du). Ab 39°C spricht man bei Hunden von Fieber.
- Frisches Wasser anbieten:
Eine trockene Hundeschnauze kann auch durch leichte Dehydrierung entstehen. Also: Näpfe auffüllen, vielleicht ein paar Gurkenscheiben oder eine Portion Wassermelone bereitstellen (natürlich ohne Kerne).
- Schatten statt Sonne:
Wenn dein Hund gerade in der prallen Sonne gelegen oder mit dir auf der Terrasse entspannt hat, kann das natürlich die Ursache sein. Ein Umzug in den Schatten wirkt oft Wunder – und wird meist mit einem wohlig zufriedenen Seufzer quittiert.
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Wann sollte die warme Nase zum Fall für den Tierarzt werden?
Auch wenn die warme Nase beim Hund meistens harmlos ist – es gibt Ausnahmen, bei denen du besser nicht lange zögerst. Hier ein paar Warnzeichen, die du ernst nehmen solltest:
- Fieber:
Eine dauerhaft warme Nase beim Hund in Kombination mit erhöhter Körpertemperatur ist ein deutliches Alarmsignal. Wenn dein Hund zusätzlich matt wirkt oder zittert, solltest du ihn schnellstmöglich untersuchen lassen.
- Lethargie, Appetitlosigkeit, Erbrechen oder Durchfall:
Wenn dein sonst so energiegeladener Vierbeiner plötzlich auf Sparflamme läuft, das Futter ignoriert oder Verdauungsprobleme hat, kann hinter der warmen Hundenase mehr stecken. Vor allem in Kombination sind diese Symptome ein klarer Fall für die Tierärztin oder den Tierarzt.
- Verändertes Verhalten (z. B. Rückzug, Winseln, Aggression):
Hunde sind Weltmeister im Verstecken von Schmerzen – darum ist jede Verhaltensänderung ein möglicher Hinweis auf Unwohlsein. Wenn dein sonst verschmuster Hund plötzlich auf Abstand geht oder aggressiv reagiert, solltest du genauer hinschauen.
- Starker Nasenausfluss, Blut oder auffällige Verfärbungen der Nase:
Tritt zur warmen Nase beim Hund auch noch ein ungewöhnlicher Ausfluss auf – sei es klar, gelblich oder sogar blutig –, kann das auf Infektionen, Fremdkörper oder andere Erkrankungen hindeuten. Auch Krusten, Verfärbungen oder Schwellungen gehören tierärztlich abgeklärt.
Keine Panik bei warmer Hundenase
Die Hundenase ist ein echtes Multitalent: Riechorgan, Feuchtigkeitsanzeige und Stimmungsmelder in einem. Kein Wunder also, dass sich die Nase deines Hundes manchmal warm anfühlt – aber das heißt noch lange nicht, dass dein Vierbeiner krank ist.
Ob Nickerchen, Sonnenbad oder einfach ein emotionaler Tag – es gibt viele harmlose Gründe für eine warme Hundenase. Wichtig ist, das Gesamtbild im Blick zu behalten. Solange dein Hund fröhlich durchs Leben springt, kannst du meist ganz entspannt bleiben.
Aber klar: Manchmal ist ein Tierarztbesuch eben doch nötig – und dann wird’s schnell teuer. Gut, wenn du vorgesorgt hast. Mit der Hundekrankenversicherung von dogcare24 bist du auf der sicheren Seite – ganz egal ob warme Nase beim Hund oder Wurmkur. So bleibt dein Geldbeutel entspannt und dein Hund bestens versorgt. In diesem Sinne: Keep calm and trust the Hundenase – und dogcare24.
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