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Epilepsie beim Hund: Symptome, Behandlung & Kosten

Zuletzt aktualisiert am: 26. Januar 2026
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Inhaltsverzeichnis

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TLDDR (Too Long; Didn’t Do Research)

Schnelle Antwort: Epilepsie beim Hund ist eine chronische neurologische Erkrankung, die wiederkehrende Krampfanfälle verursacht. Die Diagnose kostet 900–2.750 €, die monatliche Behandlung 50–150 € (Medikamente + Kontrollen). Epilepsie ist nicht heilbar, aber in 70 % der Fälle gut mit Medikamenten kontrollierbar. Betroffene Hunde können mit der richtigen Therapie ein weitgehend normales Leben führen.

Etwa 1–2 % aller Hunde leiden an Epilepsie – damit ist sie die häufigste chronische neurologische Erkrankung beim Hund. Besonders betroffen sind Rassen wie Labrador, Golden Retriever, Beagle und Border Collie. Die Behandlung erfolgt lebenslang mit Antiepileptika wie Phenobarbital oder Levetiracetam. Bei Dogcare24 arbeiten wir exklusiv mit der Barmenia Versicherung zusammen und übernehmen die Kosten für Diagnostik, Medikamente und Kontrolluntersuchungen.

Wichtige Fakten:

  • 1–2 % aller Hunde sind betroffen
  • Diagnosekosten: 900–2.750 € (inkl. MRT)
  • Medikamente: 20–100 €/Monat
  • 70 % der Hunde sind mit Therapie anfallsfrei oder stark verbessert

Über den Autor: Dogcare24-Redaktion, spezialisiert auf Hundegesundheit und Tierkrankenversicherung mit über 2.000 betreuten Kunden.

Alles auf einen Blick

  • Was ist Epilepsie? Chronische neurologische Erkrankung mit wiederkehrenden Krampfanfällen
  • Häufigkeit: 1–2 % aller Hunde betroffen
  • Symptome: Krampfanfälle, Zuckungen, Bewusstlosigkeit, Speicheln
  • Diagnose: Blutbild, neurologische Untersuchung, MRT
  • Behandlung: Lebenslange Medikamente (Antiepileptika)
  • Kosten: Diagnose 900–2.750 €, Medikamente 20–100 €/Monat
  • Prognose: 70 % der Hunde mit guter Anfallskontrolle
  • Versicherung: Mit Hundekrankenversicherung bis zu 100 % Erstattung

Was ist Epilepsie beim Hund?

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    Epilepsie ist eine chronische Erkrankung des Gehirns, bei der es zu wiederkehrenden Krampfanfällen kommt. Diese entstehen durch unkontrollierte elektrische Entladungen der Nervenzellen – man spricht auch vom „Gewitter im Gehirn“.

    Wie häufig ist Epilepsie?

    Mit einer Häufigkeit von 1–2 % ist Epilepsie die häufigste chronische neurologische Erkrankung beim Hund. Das bedeutet: Von 100 Hunden sind ein bis zwei betroffen. Bei bestimmten Rassen liegt die Quote sogar bei 5–10 %.

    Formen der Epilepsie

    Idiopathische (primäre) Epilepsie:
    Die häufigste Form. Es liegt keine erkennbare Ursache vor – das Gehirn selbst ist strukturell gesund. Vermutet wird eine genetische Veranlagung. Diese Form tritt meist zwischen dem 1. und 5. Lebensjahr erstmals auf.

    Strukturelle (sekundäre) Epilepsie:
    Hier liegt eine erkennbare Ursache vor, z.B. ein Hirntumor, eine Entzündung, ein Schädel-Hirn-Trauma oder ein Schlaganfall. Diese Form kann in jedem Alter auftreten.

    Reaktive Anfälle:
    Keine echte Epilepsie, sondern Krampfanfälle als Reaktion auf äußere Faktoren wie Vergiftungen, Unterzuckerung oder Leber-/Nierenversagen.

    Wie erkenne ich einen epileptischen Anfall beim Hund?

    Ein epileptischer Anfall kann sehr unterschiedlich aussehen – von kaum wahrnehmbaren Zuckungen bis zum schweren Krampfanfall mit Bewusstlosigkeit.

    Phasen eines Anfalls

    1. Aura (Vorphase)
    Minuten bis Stunden vor dem Anfall zeigt dein Hund Verhaltensänderungen:

    • Unruhe, Anhänglichkeit oder Rückzug
    • Winseln, Bellen ohne erkennbaren Grund
    • Starrer Blick, „ins Leere schauen“
    • Speicheln, Lecken der Lippen

    2. Iktus (der eigentliche Anfall)
    Der Krampfanfall selbst dauert meist 30 Sekunden bis 2 Minuten:

    • Hund fällt um, liegt auf der Seite
    • Versteifung der Gliedmaßen
    • Zuckungen und „Paddelbewegungen“
    • Speicheln, Schaum vor dem Maul
    • Unkontrollierter Urin- oder Kotabgang
    • Bewusstlosigkeit

    3. Postiktale Phase (Nachphase)
    Nach dem Anfall ist der Hund oft verwirrt und erschöpft:

    • Desorientierung (Minuten bis Stunden)
    • Vorübergehende Blindheit
    • Großer Hunger oder Durst
    • Erschöpfung, langer Schlaf

    Laut Mein Hund hat Epilepsie variiert die Dauer der Nachphase stark – manche Hunde erholen sich in Minuten, andere brauchen Stunden.

    Fokale vs. generalisierte Anfälle

    Fokale Anfälle betreffen nur einen Teil des Gehirns und zeigen sich z.B. durch:

    • Zucken einzelner Muskeln (Gesicht, ein Bein)
    • „Fliegenschnappen“ (Schnappen nach unsichtbaren Fliegen)
    • Starren, kurze Abwesenheit

    Generalisierte Anfälle betreffen das gesamte Gehirn und führen zum klassischen Krampfanfall mit Bewusstlosigkeit.

    Wann ist ein Notfall?

    Ruf sofort den Tierarzt oder fahre in die Tierklinik, wenn:

    • Der Anfall länger als 5 Minuten dauert (Status epilepticus – lebensbedrohlich!)
    • Mehrere Anfälle kurz hintereinander auftreten
    • Dein Hund sich nach dem Anfall nicht erholt
    • Es der erste Anfall überhaupt ist

    Welche Ursachen hat Epilepsie beim Hund?

    Die Ursache hängt von der Form der Epilepsie ab.

    Idiopathische Epilepsie – genetische Veranlagung

    Bei der häufigsten Form, der idiopathischen Epilepsie, findet man keine strukturelle Ursache im Gehirn. Es wird eine genetische Veranlagung vermutet. Das Gehirn hat eine niedrigere Krampfschwelle – es reagiert empfindlicher auf Reize.

    Auslöser (Trigger) für Anfälle können sein:

    • Stress, Aufregung
    • Schlafmangel oder Übermüdung
    • Hormonelle Schwankungen (Läufigkeit)
    • Extreme Hitze oder Kälte
    • Blinkende Lichter (selten)

    Strukturelle Epilepsie – Erkrankungen des Gehirns

    Bei der strukturellen Epilepsie liegt eine erkennbare Ursache vor:

    Ursache Beschreibung
    Hirntumor Gut- oder bösartige Wucherungen im Gehirn
    Enzephalitis Entzündung des Gehirns (viral, bakteriell, autoimmun)
    Schädel-Hirn-Trauma Nach Unfällen, Stürzen, Verletzungen
    Schlaganfall Durchblutungsstörung im Gehirn
    Missbildungen Angeborene Fehlbildungen (z.B. Hydrozephalus)

    Reaktive Anfälle – äußere Faktoren

    Manche Anfälle sind keine echte Epilepsie, sondern Reaktionen auf:

    • Vergiftungen (Schneckenkorn, Frostschutzmittel etc.)
    • Unterzuckerung (Hypoglykämie)
    • Leber- oder Nierenversagen
    • Elektrolytstörungen
    • Hitzschlag

    Welche Hunderassen sind besonders von Epilepsie betroffen?

    Grundsätzlich kann jeder Hund Epilepsie entwickeln. Aber bei einigen Rassen ist die genetische Veranlagung deutlich höher.

    Rassen mit erhöhtem Epilepsie-Risiko

    Rasse Besonderheit
    Labrador Retriever Sehr häufig betroffen, genetische Studien laufen
    Golden Retriever Ähnlich wie Labrador
    Beagle Eine der am häufigsten betroffenen Rassen
    Border Collie Genetische Epilepsie nachgewiesen
    Australian Shepherd Erhöhtes Risiko
    Deutscher Schäferhund Häufig idiopathische Epilepsie
    Belgischer Schäferhund Genetische Form bekannt
    Berner Sennenhund Überdurchschnittlich betroffen
    Dackel Besonders die Rauhaarvariante
    Cocker Spaniel Erhöhte Prävalenz

    Laut dem Tierarzt-Onlineverzeichnis zeigt sich die idiopathische Epilepsie typischerweise zwischen dem 6. Lebensmonat und dem 6. Lebensjahr – meist um das 2.–3. Jahr herum.

    Alter bei Erkrankungsbeginn

    • Unter 1 Jahr: Oft strukturelle Ursache (Missbildung, Enzephalitis)
    • 1–5 Jahre: Meist idiopathische Epilepsie
    • Über 6 Jahre: Häufiger strukturelle Ursache (Tumor, Schlaganfall)

    Wie wird Epilepsie beim Hund diagnostiziert?

    Die Diagnose „Epilepsie“ ist eine Ausschlussdiagnose – der Tierarzt muss zunächst andere Ursachen für die Anfälle ausschließen.

    Der diagnostische Weg

    1. Anamnese und Anfallstagebuch
    Der Tierarzt fragt nach:

    • Beschreibung der Anfälle (ideal: Video!)
    • Häufigkeit und Dauer
    • Auffälligkeiten vor/nach dem Anfall
    • Mögliche Auslöser
    • Vorerkrankungen, Medikamente

    2. Klinische und neurologische Untersuchung

    • Allgemeinzustand, Herzfrequenz, Temperatur
    • Reflexe, Gangbild, Bewusstsein
    • Reaktion auf Licht, Berührung, Geräusche

    3. Blutuntersuchung

    • Großes Blutbild
    • Organwerte (Leber, Niere)
    • Blutzucker, Elektrolyte
    • Schilddrüsenwerte

    4. Bildgebende Verfahren

    • MRT: Goldstandard zur Beurteilung des Gehirns (200–800 €)
    • CT: Alternative, weniger detailliert (150–300 €)

    5. Liquoruntersuchung (optional)
    Entnahme von Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit zur Analyse auf Entzündungen oder Infektionen.

    Laut braincheck.pet, einer Spezialklinik für Epilepsie, liegen die Kosten für die Grunduntersuchung bei etwa 2.000 €.

    Wie wird Epilepsie beim Hund behandelt?

    Das Ziel der Therapie ist, die Anfälle so weit wie möglich zu reduzieren und die Lebensqualität zu erhalten. Heilbar ist Epilepsie nicht – aber kontrollierbar.

    Wann wird behandelt?

    Nicht jeder Hund mit Epilepsie braucht sofort Medikamente. Die Therapie wird empfohlen bei:

    • Mehr als einem Anfall pro Monat
    • Cluster-Anfällen (mehrere Anfälle innerhalb von 24 Stunden)
    • Status epilepticus (Anfall > 5 Minuten)
    • Zunehmender Anfallsschwere oder -häufigkeit

    Medikamentöse Therapie

    Die Behandlung erfolgt mit Antiepileptika – Medikamenten, die die Krampfschwelle erhöhen.

    Häufig eingesetzte Wirkstoffe:

    Medikament Besonderheit Kosten/Monat (ca.)
    Phenobarbital Mittel der 1. Wahl, bewährt, günstig 20–40 €
    Kaliumbromid Oft in Kombination mit Phenobarbital 15–30 €
    Levetiracetam (Keppra) Gut verträglich, wenig Nebenwirkungen 50–100 €
    Zonisamid Neueres Mittel, gute Verträglichkeit 40–80 €
    Gabapentin Ergänzend, auch bei Schmerzen 30–60 €

    Wichtig: Die Medikamente müssen lebenslang und regelmäßig gegeben werden. Abruptes Absetzen kann schwere Anfälle auslösen!

    Regelmäßige Kontrollen

    Laut FigoPet sind anfangs Kontrollen alle 4–6 Wochen nötig. Später reichen Termine alle 3–6 Monate. Dabei werden:

    • Blutspiegel der Medikamente gemessen
    • Leberwerte kontrolliert (besonders bei Phenobarbital)
    • Anfallshäufigkeit besprochen

    Begleitende Maßnahmen

    • Anfallstagebuch führen – Datum, Dauer, mögliche Auslöser
    • Stress reduzieren – Routine, Ruhe, Überstimulation vermeiden
    • Spezialfutter – Manche Hunde profitieren von ketogener Ernährung (MCT-Öle)
    • CBD-Öl – Wird diskutiert, Studienlage noch dünn

    Was kostet die Epilepsie-Behandlung beim Hund?

    Epilepsie ist eine lebenslange Erkrankung – entsprechend summieren sich die Kosten über die Jahre.

    Diagnosekosten

    Leistung Kosten (ca.)
    Klinische Untersuchung 30–60 €
    Neurologische Untersuchung 50–100 €
    Großes Blutbild 80–150 €
    MRT (mit Narkose) 400–800 €
    CT 150–300 €
    Liquoruntersuchung 100–200 €
    Gesamte Diagnostik 900–2.750 €

    Laut MyPetClub liegen die Diagnosekosten nach GOT zwischen 900 € (1-facher Satz) und 2.750 € (3-facher Satz).

    Laufende Behandlungskosten

    Leistung Kosten/Monat (ca.)
    Antiepileptika 20–100 €
    Kontrolluntersuchungen (anteilig) 20–50 €
    Spezialfutter (optional) 50–100 €
    Nahrungsergänzung (optional) 20–50 €
    Monatlich gesamt 50–200 €
    Jährlich gesamt 600–2.400 €

    Notfallkosten

    Bei einem Status epilepticus (Daueranfall) oder Cluster-Anfällen ist oft ein Klinikaufenthalt nötig:

    • Notfallbehandlung: 200–500 €
    • Intensivüberwachung (pro Tag): 150–300 €
    • Notfallmedikamente: 50–150 €

    Langzeitkosten

    Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung nach Diagnose von 5–8 Jahren können sich die Gesamtkosten auf 10.000–20.000 € belaufen.

    Wer zahlt die Epilepsie-Behandlung?

    Bei einer chronischen Erkrankung wie Epilepsie ist finanzielle Absicherung besonders wichtig.

    ❌ Ohne Hundekrankenversicherung

    Ohne Versicherung trägst du alle Kosten selbst. Das bedeutet:

    • Diagnose: bis zu 2.750 €
    • Monatliche Medikamente: 50–200 €
    • Notfälle: mehrere Hundert Euro
    • Über die Jahre: 10.000–20.000 €

    Viele Hundebesitzer müssen dann bei der Therapie Kompromisse eingehen – etwa günstigere, aber nebenwirkungsreichere Medikamente wählen.

    ✅ Mit Hundekrankenversicherung

    Mit einer Hundekrankenversicherung bist du auf der sicheren Seite. Dogcare24 arbeitet exklusiv mit der Barmenia Versicherung zusammen – dem Testsieger bei Stiftung Warentest.

    Was wird erstattet?

    • Komplette Diagnostik (inkl. MRT)
    • Medikamente (lebenslang!)
    • Kontrolluntersuchungen
    • Notfallbehandlungen
    • Blutuntersuchungen zur Medikamentenüberwachung

    Laut Insurancy erstattet eine gute Versicherung bis zum 4-fachen GOT-Satz – das kann bei einer chronischen Erkrankung tausende Euro Ersparnis bedeuten.

    Wichtig: Die Versicherung muss vor der ersten Diagnose abgeschlossen werden. Vorerkrankungen sind ausgeschlossen. Deshalb: Früh versichern!

    Echte Kundenerfahrung

    Eine Familie aus Hamburg berichtete uns von ihrem Deutschen Schäferhund Max. Nach einer akuten Magendrehung mit Notfall-OP (1.850 €) wurde er durch Dogcare24 vollständig entschädigt. Auch die laufenden Kosten für seine spätere Epilepsie-Behandlung werden übernommen – die Familie kann sich ganz auf Max‘ Gesundheit konzentrieren.

    Wie kann ich meinem Hund bei einem Anfall helfen?

    Ein epileptischer Anfall ist für Hundebesitzer oft erschreckend. Hier erfährst du, was du tun kannst – und was du vermeiden solltest.

    Während des Anfalls

    Das solltest du tun:

    • Ruhe bewahren – Der Anfall sieht schlimmer aus, als er für den Hund ist
    • Umgebung sichern – Möbel wegschieben, Treppen blockieren
    • Licht dimmen, Lärm reduzieren
    • Auf die Uhr schauen – Dauer notieren (wichtig für den Tierarzt!)
    • Video machen (wenn möglich) – Hilft bei der Diagnose
    • Ruhig sprechen – Dein Hund hört dich vielleicht

    Das solltest du NICHT tun:

    • ❌ Dem Hund ins Maul fassen (Verletzungsgefahr!)
    • ❌ Den Hund festhalten oder schütteln
    • ❌ Wasser ins Gesicht spritzen
    • ❌ Die Zunge „retten“ (Hunde verschlucken sie nicht!)

    Nach dem Anfall

    • Bleib bei deinem Hund, sprich beruhigend
    • Biete Wasser an, wenn er wach ist
    • Lass ihn ruhen, nicht sofort füttern
    • Trage den Anfall ins Tagebuch ein

    Notfallmedikamente

    Bei Hunden mit häufigen oder schweren Anfällen verschreibt der Tierarzt oft Notfallmedikamente für zu Hause:

    • Diazepam-Rektaltuben – werden in den After eingeführt
    • Midazolam-Nasenspray – einfacher anzuwenden

    Frag deinen Tierarzt, ob und wann du diese einsetzen sollst.

    Häufig gestellte Fragen

    Ist Epilepsie beim Hund heilbar?

    Nein, Epilepsie ist eine chronische Erkrankung und nicht heilbar. Aber mit der richtigen Behandlung können etwa 70 % der Hunde anfallsfrei werden oder eine deutliche Reduktion der Anfälle erreichen. Viele betroffene Hunde führen ein weitgehend normales Leben.

    Wie lange kann ein Hund mit Epilepsie leben?

    Die Lebenserwartung ist bei gut kontrollierter Epilepsie kaum eingeschränkt. Studien zeigen eine mittlere Überlebenszeit von 5–8 Jahren nach Diagnose. Entscheidend ist die konsequente Therapie und regelmäßige Kontrolle. Hunde mit schwer einstellbarer Epilepsie oder Cluster-Anfällen haben eine etwas geringere Lebenserwartung.

    Zahlt die Hundekrankenversicherung bei Epilepsie?

    Ja – aber nur, wenn die Versicherung vor der ersten Diagnose abgeschlossen wurde. Bei Dogcare24 werden Diagnostik (inkl. MRT), Medikamente und Kontrolluntersuchungen übernommen. Bereits diagnostizierte Epilepsie gilt als Vorerkrankung und ist vom Schutz ausgeschlossen.

    Kann Epilepsie plötzlich auftreten?

    Ja, der erste Anfall kommt oft ohne Vorwarnung. Bei idiopathischer Epilepsie tritt er meist zwischen dem 1. und 5. Lebensjahr auf. Wichtig: Ein einmaliger Anfall bedeutet noch keine Epilepsie – die Diagnose erfordert mindestens zwei Anfälle im Abstand von mehr als 24 Stunden.

    Was löst einen epileptischen Anfall aus?

    Bei idiopathischer Epilepsie gibt es oft keine erkennbaren Auslöser. Manche Hunde reagieren aber empfindlich auf Stress, Aufregung, Schlafmangel, Hitze oder hormonelle Schwankungen. Ein Anfallstagebuch hilft, individuelle Trigger zu identifizieren.

    Fazit: Leben mit Epilepsie ist möglich

    Die Diagnose Epilepsie ist für Hundebesitzer erst einmal ein Schock. Aber mit der richtigen Behandlung und regelmäßiger tierärztlicher Betreuung können die meisten betroffenen Hunde ein glückliches, weitgehend normales Leben führen.

    Entscheidend ist: Früh diagnostizieren, konsequent behandeln und regelmäßig kontrollieren. Und mit einer Hundekrankenversicherung kannst du dich voll auf deinen Vierbeiner konzentrieren – ohne Angst vor den Kosten.

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    Dieser Artikel dient der Information und ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei Verdacht auf Epilepsie oder nach einem Krampfanfall suche bitte umgehend eine Tierarztpraxis auf.

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    Andre Caspar - Gründer von Dogcare24

    Mit Leidenschaft und Fachwissen leite ich Dogcare24, eine Agentur, die sich auf Tierversicherungen spezialisiert hat. Unser Team setzt sich für stetiges Wachstum und Innovation ein. Als Tierfreund findest du in unserem Blog wertvolle Einblicke und Tipps rund um das Thema Tierversicherung. Entdecke die Welt der Tierbetreuung und -sicherheit durch unsere Expertenartikel und lerne mehr über die Bedeutung einer umfassenden Absicherung für dein Haustier.

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