Die Sonne knallt, der Sand ist warm und dein Hund glücklich. Alles wäre perfekt – wenn da nicht diese winzigen, gemeinen Vampire wären, die sich auf deinen Vierbeiner stürzen, als gäbe es Freibier: Sandmücken auf deinem Hund.
Klingt harmlos? Leider nicht. Diese Biester sind nicht nur nervig, sondern können tatsächlich gefährliche Krankheiten wie Leishmaniose übertragen. In diesem Artikel erfährst du, wie du Sandmücken beim Hund erkennst, warum sie so gefährlich sind – und wie du deinen Liebling schützen kannst.
Alles auf einen Blick
- Sandmücken beim Hund können gefährliche Krankheiten wie Leishmaniose übertragen – besonders in südlichen Urlaubsländern.
- Eine gute Vorbereitung, Schutzmittel und ggf. eine Impfung helfen effektiv beim Vorbeugen.
- Mit der Hundekrankenversicherung bist du im Ernstfall bestens abgesichert.
Was sind Sandmücken überhaupt – und warum sind sie so fies?
Sandmücken (auch als Sandfliegen bekannt) sind winzige, haarige Mücken mit einem ziemlich üblen Ruf. Sie sind nur wenige Millimeter groß, dafür aber umso gerissener: Sie kommen lautlos angeschwebt, stechen blitzschnell zu – und übertragen im schlimmsten Fall gefährliche Erreger.
Das Tückische: Anders als bei normalen Mücken jucken Sandfliegen-Stiche oft erst verspätet und bleiben lange unbemerkt. Die Sandmücke an sich ist also weniger ein Summ-Kommando, sondern eher ein Ninja mit Spritze.
Besonders bedenklich: Sandmücken können Leishmaniose übertragen – eine schwerwiegende Krankheit, die Hunde (und auch Menschen) massiv belasten kann. Und nein, ein kleines Kratzen hinterm Ohr ist hier leider nicht die Lösung.

Wo treiben sich Sandmücken herum?
Die schlechte Nachricht zuerst: Sandmücken fühlen sich an warmen, trockenen Orten pudelwohl – also genau dort, wo du wahrscheinlich Urlaub machen willst. Besonders betroffen sind:
- Südliche Mittelmeerländer wie Spanien, Italien, Griechenland, Frankreich
- Südosteuropa und der Nahe Osten
- Nordafrika und manche Gebiete in Südamerika
- Mit dem Klimawandel: zunehmend auch in südlichen Regionen Deutschlands!
Sandmücken sind vor allem zwischen Mai und Oktober aktiv – das ist quasi Hauptsaison für Sandmücke, Hund und Ärger. Und das Schlimmste: Sie stechen am liebsten nachts oder in der Dämmerung. Romantische Abendspaziergänge mit deinem Vierbeiner? Besser nicht ohne Schutz!
Wenn's juckt, wird’s ernst: Symptome für Sandmücken beim Hund
Du denkst, dein Hund hat nur eine Mücke erwischt? Möglich. Aber wenn sich folgende Symptome zeigen, solltest du hellhörig werden:
- Ungewöhnliche Hautveränderungen wie Knötchen oder Haarausfall:
Sie treten häufig an den Ohren, der Nase oder rund um die Augen auf – also dort, wo die Haut dünn und ungeschützt ist. Solche Veränderungen sind oft das erste sichtbare Zeichen einer Leishmaniose-Infektion.
- Schwäche, Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust:
Dein sonst so lebensfroher Hund wirkt plötzlich müde und lustlos? Wenn dann auch noch der Napf unberührt bleibt, ist das ein deutliches Warnsignal – der Körper kämpft mit einer ernsthaften Erkrankung.
- Geschwollene Lymphknoten:
Die Lymphknoten am Hals, unter den Achseln oder in der Leistengegend können deutlich anschwellen. Das zeigt, dass das Immunsystem auf Hochtouren arbeitet – ein Alarmsignal, das nicht ignoriert werden sollte.
- Lahmheit oder Gelenkprobleme:
Wenn dein Hund plötzlich hinkt oder Bewegungen meidet, kann das ein Hinweis auf entzündete Gelenke durch die Infektion sein. Besonders heimtückisch: Die Beschwerden kommen oft schleichend und werden erst spät mit der Ursache in Verbindung gebracht.
- Nasenbluten oder blutige Durchfälle:
Diese Symptome deuten auf eine bereits fortgeschrittene Infektion hin, bei der innere Organe wie Leber oder Nieren betroffen sind. In solchen Fällen zählt jede Minute – also sofort ab zum Tierarzt!
Hinter solchen Symptomen kann sich die angesprochene Leishmaniose verstecken – eine Erkrankung, die durch Sandmücken beim Hund übertragen wird und chronisch verlaufen kann. Sie betrifft innere Organe, Haut und Immunsystem.
Tipp: Wenn dein Hund nach einem Urlaub in südlichen Ländern krank wirkt, sag dem Tierarzt unbedingt, wo ihr wart. Je früher eine mögliche Infektion erkannt wird, desto besser.
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Wenn die Sandmücke krank macht: Was tun bei Leishmaniose?
Wenn Sandmücken deinen Hund erwischt haben und die Infektion durchbricht, wird meist mit einer Kombination aus Medikamenten, Diät und engmaschiger Kontrolle gearbeitet. Leishmaniose ist nicht heilbar, aber behandelbar.
Was passiert konkret?
- Es wird ein Bluttest gemacht, um Antikörper nachzuweisen. Er zeigt, ob dein Hund bereits mit dem Leishmaniose-Erreger in Kontakt gekommen ist – und gibt Aufschluss über die Stärke der Immunreaktion.
- Die Therapie richtet sich danach, wie stark die Organe betroffen sind. Besonders Leber und Nieren stehen im Fokus, da sie durch die Erkrankung stark geschädigt werden können und eine regelmäßige Kontrolle nötig machen.
- Meist werden parasitenhemmende Mittel gegeben, teilweise ein Leben lang. Diese Medikamente hemmen die Vermehrung der Erreger im Körper und können so das Fortschreiten der Krankheit deutlich verlangsamen.
Klingt aufwendig? Ist es auch. Deshalb gilt: Vorbeugen ist besser als Spritzen zählen!
Mission Mückenschutz: So schützt du deinen Hund
Damit es gar nicht erst zu einer Begegnung mit der Sandmücke kommt, gibt es ein paar effektive Tricks – manche davon sogar ganz natürlich:
- Spot-On-Präparate und Halsbänder mit repellierender Wirkung gegen Sandmücken beim Hund
- Natürlicher Schutz gegen Sandmücken beim Hund: beispielsweise ätherische Öle, Kokosöl oder spezielle Kräutermischungen (aber bitte vorher mit dem Tierarzt abklären!)
- Netze, Ventilatoren und Insektenschutzgitter – Sandmücken mögen keinen Wind und Netze halten Sandmücken von deinem Hund fern
Noch ein Tipp aus der Trickkiste: Lass deinen Hund nicht draußen schlafen, vor allem nicht in südlichen Regionen. Und meide abends hohe Gräser oder feuchte Schlupfwinkel – da fühlen sich Sandmücken besonders wohl.
Achtung: Auch der beste Schutz ist nicht zu 100 % sicher. Eine Impfung gegen Leishmaniose kann eine zusätzliche Sicherheit bieten – sie schützt zwar nicht vor dem Stich, aber vor dem Ausbruch der Krankheit.
Sandmücken beim Hund: Klein, aber definitiv nicht fein
Ob auf Siziliens Stränden oder im Garten hinterm Haus: Die Sandmücke und dein Hund – das ist eine Kombination, die du besser vermeidest. Denn so winzig diese Plagegeister auch sind, sie können ernste Sandmücke-Krankheiten übertragen.
Doch mit dem richtigen Schutz, etwas Vorbereitung und einem wachsamen Blick bist du bestens gerüstet. Also: Mückenmittel einpacken, Hund schützen – und dann mit gutem Gefühl los in den Urlaub!
Und falls doch mal etwas passiert: Mit einer Hundekrankenversicherung von dogcare24 bist du im Ernstfall auf der sicheren Seite – auch wenn es um Behandlungen nach Sandfliegen-Stichen oder Leishmaniose geht.
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