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Hundegesundheit

Zahn um Zahn – Die Reihenfolge beim Hunde-Zahnwechsel

6 Min. LesezeitAktualisiert: 24. August 2026
Zahn um Zahn – Die Reihenfolge beim Hunde-Zahnwechsel

KI-generierte Symbolbilder

Inhaltsverzeichnis

Du findest plötzlich einen winzigen Zahn auf dem Teppich und fragst dich: „Wird mein Hund zum Werwolf?“ Keine Sorge – dein Vierbeiner durchläuft lediglich die ganz normale Reihenfolge des Zahnwechsels beim Hund. Aber was passiert da genau im Maul? Und vor allem: In welcher Reihenfolge purzeln die Milchzähne raus und werden durch ein strahlendes Erwachsenengebiss ersetzt?

Der Zahnwechsel ist nicht nur spannend, sondern auch ein echtes Wunderwerk der Natur – und läuft meist ganz automatisch ab. Trotzdem fragen sich viele Hundebesitzer völlig zu Recht: Wie läuft der Zahnwechsel beim Hund Reihenfolge-technisch überhaupt ab? Genau darum geht es in diesem Artikel. Denn wer weiß, wann welche Zähne dran sind, erkennt schneller Probleme und kann gezielt unterstützen.

Ob du nun gerade einen tapsigen Welpen zu Hause hast oder dich einfach schlau machen willst – hier bekommst du alle Infos, die du brauchst. 

Alles auf einen Blick – Die Zahnwechsel-Reihenfolge beim Hund

  • Zuerst verabschieden sich die Schneidezähne, anschließend folgen die spitzen Eckzähne.
  • Dann purzeln die sogenannten Prämolaren, also die kleinen Backenzähne.
  • Zum Schluss brechen die Molaren durch – die großen, kräftigen Backenzähne.

Zahnfee auf vier Pfoten – Wie läuft der Zahnwechsel ab?

Der Zahnwechsel beim Hund ist ein bedeutender Entwicklungsschritt – vergleichbar mit der Pubertät, jedoch ohne laute Musik und Türknallen. Zwischen dem dritten und siebten Lebensmonat tauscht dein Vierbeiner seine 28 spitzen Milchzähne gegen ein vollständiges Erwachsenengebiss mit 42 Zähnen aus. Das bedeutet: Ein erwachsener Hund hat 14 Zähne mehr als ein Welpe!

Warum die Zahnwechsel-Reihenfolge beim Hund wichtig ist

Wenn dein Hund plötzlich zum kleinen Nagekünstler mutiert und alles zwischen Schuhen und Sofakissen anknabbert, ist das kein Zeichen für schlechte Manieren, sondern ein Hinweis auf den Zahnwechsel. In dieser Phase juckt und zwickt es im Maul, was deinen Vierbeiner dazu bringt, alles Mögliche zu beknabbern. Wer die Zahnwechsel-Reihenfolge beim Hund kennt, kann besser einschätzen, ob alles planmäßig verläuft oder ob ein Besuch beim Tierarzt ratsam ist.

Von Schneidezahn bis Backenzahn – In welcher Reihenfolge findet der Zahnwechsel beim Hund statt?

Wenn dein Welpe plötzlich zum kleinen Nage-Monster mutiert und scheinbar wahllos auf allem herumkaut – dann ist er ziemlich sicher mitten im Zahnwechsel. Die kleinen Milchzähnchen machen Platz für das große Hundegebiss, und das geht natürlich nicht ganz spurlos an deinem Vierbeiner vorbei. 

Die Zahnwechsel-Reihenfolge beim Hund läuft nach einem ziemlich klaren Fahrplan ab – zumindest meistens. Und der sieht so aus:

1. Schneidezähne (ca. 3.–5. Monat)

Der Austausch beginnt mit den vorderen Schneidezähnen, die als Erste ausfallen und durch bleibende Zähne ersetzt werden. In dieser Phase verspüren viele Welpen ein unangenehmes Jucken im Maul, was sie dazu veranlasst, vermehrt auf Spielzeug oder Möbelstücken zu kauen.

2. Eckzähne (ca. 4.–6. Monat)

Jetzt wird’s ernst: Die Eckzähne, also die spitzen „Vampirzähne“, wackeln und fallen raus. Gleichzeitig schießen die neuen Eckzähne ziemlich schnell nach. Die Stelle ist oft empfindlich – Achtung beim Zergeln!

3. Prämolaren (ca. 5.–6. Monat)

Jetzt kommt der Mittelbau des Gebisses an die Reihe: Die Prämolaren (kleine Backenzähne). Sie helfen deinem Hund später beim Zerkleinern von Futterbrocken – aber jetzt müssen sie erstmal durchbrechen. Da kann es schon mal zu einem leichten Bluten oder Sabbern kommen.

4. Molaren (ca. 6.–7. Monat)

Last but not least: Die Molaren (große Backenzähne) kommen ganz zum Schluss. Sie waren als Milchzähne gar nicht vorhanden – sie feiern also ihre Premiere im Hundemaul. Und voilà – das Gebiss deines Hundes ist vollständig.

Tierärztin begutachtet das Milchzahngebiss eines Welpen.

Wenn’s juckt und ziept – Wie du deinem Hund helfen kannst

Kauen ist das A und O beim Zahnwechsel. Dein Hund wird sowieso anfangen, alles anzunagen, was nicht bei drei auf dem Baum ist – also gib ihm lieber gleich etwas, das er offiziell zerkauen darf:

  • Kauspielzeug:
    Am besten geeignet sind spezielle Zahnungsspielzeuge, die gekühlt werden können. Das lindert den Schmerz und bringt Erleichterung. Manche Varianten kannst du sogar mit Wasser füllen und einfrieren – die perfekte Mini-Kühlkompresse für dein zahnendes Fellknäuel. Achte darauf, dass das Spielzeug robust, aber nicht zu hart ist, damit das empfindliche Zahnfleisch nicht gereizt wird.
  • Kaustangen:
    Natürlich, ungewürzt und idealerweise weich genug für empfindliche Mäuler. Besonders beliebt sind Kaustangen aus getrocknetem Rind oder Hirschhaut – sie befriedigen den natürlichen Kaudrang und fördern gleichzeitig die Durchblutung des Zahnfleischs.
  • Finger weg vom Sofa:
    Wenn du merkst, dass dein Liebling Möbel anknabbert, lenk ihn freundlich aber konsequent auf erlaubte Alternativen um. Ein „Nein“ in Kombination mit einem Kau-Spielzeug als Ersatz hilft oft schon nach kurzer Zeit. Belohne ihn, wenn er auf dem richtigen Spielzeug herumkaut – so lernt er schnell, was erlaubt ist und was nicht.

Tipp: Schau regelmäßig ins Maul. Wenn Milchzähne zu lange bleiben, obwohl schon die bleibenden Zähne durchbrechen, kann es zu Doppelzahnreihen kommen – das sieht nicht nur wild aus, sondern sollte vom Tierarzt gecheckt werden. 

Nach dem Zahnwechsel ist vor dem Zähneputzen – Zahnpflegetipps für ein Hundelächeln deluxe

Ist der Zahnwechsel durch, ist das Thema Zahnpflege nicht vorbei – ganz im Gegenteil. Jetzt geht’s darum, die neuen Zähne möglichst lange gesund zu halten. Hier ein paar goldene Regeln für ein strahlendes Hundelächeln.

Zähneputzen 

Klingt verrückt, ist aber sinnvoll. Es gibt spezielle Hundezahnbürsten und -zahnpasta (bitte keine für Menschen!). Wer früh damit beginnt – idealerweise direkt nach dem Zahnwechsel beim Hund in richtiger Reihenfolge – macht das tägliche Putzen schnell zur Routine. Je entspannter dein Hund das mitmacht, desto gesünder bleibt sein Gebiss langfristig.

Zahnfreundliches Futter

Trockenfutter kann helfen, Zahnbelag zu reduzieren. Es gibt auch spezielles Zahnpflegefutter, das die Bildung von Plaque und Zahnstein aktiv hemmt. Besonders, wenn die bleibenden Zähne vollständig da sind, lohnt sich ein Blick auf die Inhaltsstoffe – denn gutes Futter ist die Basis für ein gesundes Gebiss.

Kauartikel als Zahnbürste

Naturkausnacks wie Rinderkopfhaut oder getrocknete Sehnen reinigen ganz nebenbei die Zähne. Gleichzeitig stärken sie das Zahnfleisch und machen obendrein glücklich. Gerade nach dem abgeschlossenen Zahnwechsel beim Hund in richtiger Reihenfolge sind solche Kausnacks eine natürliche Ergänzung zur Zahnpflege und sorgen für dauerhaft strahlende Beißerchen.

Regelmäßige Kontrolle

Achte auf Zahnstein, Mundgeruch oder Entzündungen. Früh entdeckt, lässt sich vieles unkompliziert beheben – und erspart deinem Hund unangenehme Tierarztbesuche. Besonders in der Übergangsphase während des Zahnwechsels beim Hund in fortschreitender Reihenfolge lohnt sich ein regelmäßiger Blick ins Maul, um sicherzugehen, dass alles so wächst, wie es soll.

Die Reihenfolge für den Zahnwechsel beim Hund: Chaos mit System

Der Zahnwechsel beim Hund ist eine kleine Baustelle im Maul – aber mit einem ziemlich gut geplanten Ablauf. Jetzt weißt du nicht nur wie viele Zähne ein Hund hat, sondern auch, in welcher Reihenfolge der Zahnwechsel beim Hund stattfindet. Von den ersten wackeligen Schneidezähnen bis zu den großen Backenzähnen kannst du deinen Vierbeiner begleiten, unterstützen und vielleicht sogar den ein oder anderen Zahn als Andenken aufheben.

Also: Cool bleiben, Kaustangen bereithalten und deinem kleinen Wackelzahn-Held tapfer durch diese haarige Phase helfen. Bald schon ist das Hundegebiss erwachsen – bereit fürs nächste Abenteuer.

Und wenn mal doch ein Milchzahn klemmt, ein Doppelzahn Ärger macht oder ein Besuch beim Tierarzt ansteht, ist es gut, abgesichert zu sein. Mit der Hundekrankenversicherung von dogcare24.de bist du auf der sicheren Seite – auch beim Zahnwechsel! So bleibt dein Liebling gesund und dein Geldbeutel entspannt.

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Beim Zahnwechsel verlieren Hunde ihre Milchzähne und bekommen dafür bleibende Zähne, was normalerweise im Alter von etwa 4 bis 6 Monaten geschieht.

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