Dogcare24
Hundegesundheit

Stomatitis der Maulschleimhaut beim Hund: Ursachen, Symptome und Behandlung

7 Min. LesezeitAktualisiert: 24. August 2026
Stomatitis der Maulschleimhaut beim Hund: Ursachen, Symptome und Behandlung

KI-generierte Symbolbilder

Inhaltsverzeichnis

Viele Hunde leiden irgendwann in ihrem Leben an Problemen im Maul. Eine häufige Erkrankung ist die Stomatitis beim Hund – eine Entzündung der Maulschleimhaut, die sehr schmerzhaft sein kann. Dein Hund frisst plötzlich schlecht oder verweigert das Futter ganz? Dann könnte das ein Zeichen für diese Erkrankung sein.

In diesem Artikel erfährst du, woran du Stomatitis erkennst, was die Ursachen sind und wie du deinem Hund helfen kannst. Außerdem zeigen wir dir, wann ein Besuch beim Tierarzt nötig ist und wie du einer solchen Entzündung am besten vorbeugen kannst.

Alles auf einen Blick

  • Stomatitis ist eine schmerzhafte Entzündung der Maulschleimhaut beim Hund.
  • Häufige Anzeichen sind: Mundgeruch, vermehrter Speichelfluss und Futterverweigerung.
  • Die Ursachen können Zahnprobleme, Infektionen oder Erkrankungen des Immunsystems sein.
  • Auch systemische Erkrankungen wie Diabetes mellitus können eine Rolle spielen.
  • Eine frühe Diagnose und eine gezielte Therapie durch den Tierarzt sind wichtig.
  • Mit guter Mundhygiene und regelmäßigen Kontrollen kannst du vorbeugen.

Was ist eine Mundschleimhautentzündung beim Hund?

Die Mundschleimhautentzündung, auch Stomatitis beim Hund genannt, ist eine schmerzhafte Entzündung im Maulbereich. Sie betrifft vor allem die Schleimhäute, also das weiche Gewebe, das die Maulhöhle auskleidet. In schweren Fällen kann sich die Entzündung auf die Lippen und sogar auf die Zunge (Glossitis) ausbreiten.

Stomatitis wird ebenfalls oft als Folge von Zahnproblemen, Plaque, Infektionen oder Allergien beobachtet. Besonders die Maulhöhle ist ein Bereich, der schnell betroffen sein kann, wenn sich dort Bakterien vermehren. Auch chronische Erkrankungen, wie Diabetes mellitus, können die Ursache der Entzündung sein.

Die Entzündung der Mundschleimhaut ist gut zu erkennen, wenn du auf die typischen Symptome achtest – dazu gleich mehr.

Ursachen einer Mundschleimhautentzündung

Es gibt viele mögliche Ursachen für eine Stomatitis beim Hund. Häufig entsteht sie durch eine erhöhte Bakterienlast in der Maulhöhle. Diese Bakterien können durch Zahnstein, Plaque oder versteckte Infektionen entstehen. Auch Verletzungen im Maul, etwa durch spitze Gegenstände oder falsches Spielzeug, können eine Entzündung auslösen.

Manchmal ist die Ursache für die chronisch ulzerative Entzündung nicht sofort erkennbar. In solchen Fällen vermuten Fachleute, dass eine lokale Dysfunktion des Immunsystems vorliegt. Das bedeutet, dass das Immunsystem überreagiert und dabei die eigene Schleimhaut angreift.

Weitere mögliche Auslöser sind:

  • Autoimmunerkrankungen
  • Viren, Pilze oder Parasiten
  • Futterunverträglichkeiten
  • Malnutrition (Fehlernährung)
  • Systemische Erkrankungen, etwa Diabetes mellitus

Die Ursachen sind vermutlich multifaktoriell und bisher nicht eindeutig geklärt. Das heißt: Oft spielen mehrere Faktoren gleichzeitig eine Rolle.

Hund mit geöffnetem Maul, gerötetes Zahnfleisch und Zahnbelag sind sichtbar.

Symptome: Woran erkennst du Stomatitis beim Hund?

Eine Mundschleimhautentzündung ist für deinen Hund sehr unangenehm – aber sie ist oft gut zu erkennen, wenn du aufmerksam bist. Typische Anzeichen sind:

  • Geruch aus dem Maul
  • Vermehrter Speichelfluss – manchmal mit Blut vermischt
  • Schmerzen beim Fressen oder dein Hund verweigert das Futter
  • Rötungen und Schwellungen im Maulbereich
  • Entzündete Lippen und Lippenfalten
  • Dein Tier wirkt schlapp oder zieht sich zurück

In einigen Fällen kann das Zahnfleisch bluten, und die Speichelflüssigkeit (Speichel) ist dann möglicherweise rötlich gefärbt. The saliva may be tinged with blood – also: Der Speichel kann mit Blut vermischt sein.

Auch benachbarte Zähne oder die Lymphknoten im Kopfbereich können betroffen sein. In schlimmeren Fällen breitet sich die Entzündung sogar auf die Lunge aus – deshalb ist eine frühe Diagnose so wichtig.

Diagnose beim Tierarzt

Wenn du den Verdacht hast, dass dein Hund an einer Stomatitis leidet, solltest du nicht zögern und deinen Tierarzt aufsuchen. Your veterinarian will want to deinen Hund gründlich untersuchen – vor allem die Maulhöhle, das Zahnfleisch und die Zunge.

Meistens reicht eine sichtbare Untersuchung, um die Entzündung gut zu erkennen. Der Tierarzt prüft auch, ob die benachbarten Zähne, die Lippen oder die Lymphknoten betroffen sind. In manchen Fällen wird zusätzlich ein Blutbild gemacht oder eine Gewebeprobe (Biopsie) genommen, um die Ursache der Erkrankung genau zu klären.

Besonders bei chronischen oder immer wiederkehrenden Entzündungen kann auch eine Bildgebung (z. B. Röntgen) nötig sein. Das hilft, andere Erkrankungen wie Tumore oder tiefer liegende Infektionen auszuschließen.

Behandlung der Mundschleimhautentzündung beim Hund

Die Behandlung hängt davon ab, was die Ursache der Entzündung ist. Ziel ist es immer, die Schmerzen zu lindern, die Entzündung zu stoppen und die Heilung zu fördern.

In vielen Fällen wird dein Hund:

  • Antibiotika gegen Bakterien bekommen
  • Schmerzmittel oder entzündungshemmende Medikamente erhalten
  • Eine professionelle Zahnreinigung unter Narkose benötigen

Bei sehr schweren oder chronischen Verläufen ist eine kombinierte Behandlung nötig. Gegebenenfalls schließt sich zusätzlich eine gezielte Therapie an, zum Beispiel bei Autoimmunerkrankungen. Dann kommen manchmal auch Kortisonpräparate (Glukokortikoide) zum Einsatz – insbesondere nach Applikation von Glucocorticoiden kann sich der Zustand bessern, aber diese Mittel sind nicht immer langfristig geeignet.

In Fällen wie der chronisch ulzerativen paradentalen Stomatitis ist eine alleinige Behandlung ohne eine korrekt durchgeführte Parodontalbehandlung nicht möglich. Auch eine Umstellung auf weiches Futter kann deinem Hund helfen, wieder besser zu fressen.

Wichtig: Die Behandlung sollte immer individuell angepasst werden – je nach Schweregrad und Grunderkrankung.

Pflege und Vorbeugung

Damit es gar nicht erst zu einer Mundschleimhautentzündung beim Hund kommt, kannst du einiges tun. Die wichtigste Maßnahme ist eine gute Zahnhygiene.

Das bedeutet:

  • Regelmäßiges Zähneputzen mit spezieller Hundezahnpasta
  • Zahnpflege-Kauartikel zur Reduzierung von Plaque
  • Kontrollbesuche beim Tierarzt, am besten 1–2 Mal im Jahr
  • Eine ausgewogene Ernährung, um Fehl- oder Mangelernährung (Malnutrition) zu vermeiden

Auch bestimmte Hunderassen – wie etwa Spaniel – haben häufiger Probleme im Maul. Achte bei deinem Vierbeiner also besonders gut auf erste Anzeichen einer Entzündung.

Wenn dein Hund bereits an einer chronischen Erkrankung leidet, wie etwa Diabetes mellitus, ist eine noch engmaschigere Kontrolle wichtig. So kannst du verhindern, dass sich die Maulgesundheit weiter verschlechtert.

Wann ist eine Hundekrankenversicherung sinnvoll?

Die Behandlung einer Stomatitis beim Hund kann schnell teuer werden – vor allem, wenn Zahnreinigungen, Narkosen, Medikamente oder sogar wiederholte Tierarztbesuche nötig sind.

Eine Hundekrankenversicherung kann hier finanziell entlasten. Sie übernimmt je nach Tarif viele Kosten für:

  • Diagnosen und Laboruntersuchungen
  • Zahnbehandlungen und Operationen
  • Langfristige Therapien bei chronischen Erkrankungen

Das gibt dir die Sicherheit, deinem Hund jederzeit die beste Behandlung zu ermöglichen – ohne Sorgen um die Tierarztrechnung. Besonders bei Erkrankungen wie der generalisierten Mukositis oder einer ausgedehnten Entzündung ist eine gute Absicherung Gold wert.

Fazit: Stomatitis beim Hund ernst nehmen

Stomatitis beim Hund ist mehr als nur ein bisschen Mundgeruch – sie kann sehr schmerzhaft sein und die Lebensqualität deines Hundes stark beeinträchtigen. Achte auf erste Warnzeichen wie vermehrten Speichelfluss, Futterverweigerung oder Rötungen im Maul.

Je früher du handelst, desto besser. Mit der richtigen Behandlung durch den Tierarzt und guter Maulhygiene zu Hause kannst du viel für die Gesundheit deines Vierbeiners tun.

Passend dazu: Shih Tzu Krankheiten: Die 5 häufigsten Gesundheitsprobleme

Unsere Tarife im Überblick

Vom günstigen OP-Schutz bis zum Premium-Vollschutz. Der Beitrag hängt von Größe und Alter deines Hundes ab.

OP-Schutz

ab18,75/Monat

Die günstige OP-Versicherung für hohe Operationskosten.

  • Unbegrenzter OP-Schutz
  • Versichertenkarte inklusive
  • Keine Wartezeit bei Unfällen & Vergiftungen
  • Rassespezifische OPs (ED/HD)
Beitrag berechnen

Basis

ab36,82/Monat

OP-Schutz + erste Absicherung – der Einstieg in den Vollschutz.

  • Alles aus dem OP-Schutz
  • Ambulant & stationär bis 400 €/Jahr
  • Bis 4-facher GOT-Satz
  • Physiotherapie & Videosprechstunde
Beitrag berechnen
Beliebt

TOP

ab45,72/Monat

Der meistgewählte Vollschutz – starker Rundumschutz.

  • Alles aus dem Basis-Tarif
  • Ambulant & stationär bis 800 €/Jahr
  • Tägliches Kündigungsrecht nach 1 Jahr
  • Starker Rundumschutz für OP & Behandlung
Beitrag berechnen

Premium

ab72,45/Monat

Maximaler Schutz mit dem höchsten Budget für Tierarztbesuche.

  • Unbegrenzte OPs
  • Ambulante Behandlungen unbegrenzt in Rassegruppe 1 und 2, sonst bis 1.200 €/Jahr
  • Freie Tierarzt- & Klinikwahl, weltweit
Beitrag berechnen

Testsieger der Barmenia · Stiftung Warentest SEHR GUT (1,3)Finanztest 05/2025, Barmenia Premium OP SB 0

Deinen Beitrag berechnen

Häufige Fragen

Hauptursachen für Stomatitis bei Hunden sind bakterielle Infektionen, Zahnprobleme sowie Verletzungen im Maul. Auch systemische Krankheiten können zur Entstehung beitragen.

Beitrag berechnen

Was kostet der Schutz für deinen Hund?

Beitrag berechnen

Testsieger-Schutz ab 18,75 €/Monat

(1,3)

Stiftung Warentest

4,9

2636 Bewert.

30.000+

Versichert

Geprüft & ausgezeichnet

Stiftung Warentest – SEHR GUT (1,3)
Stiftung Warentest · SEHR GUT (1,3)
TÜV Rheinland – geprüfte Qualifikation
TÜV Rheinland geprüft
Google

4,9

2.713 Bewertungen

Bereit, deinen Hund abzusichern?

Testsieger-Schutz der Barmenia mit Versichertenkarte – in 2 Minuten zum persönlichen Beitrag.

Beitrag berechnen