Ob es eine Jahreshöchstentschädigung in der Hundekrankenversicherung gibt, hängt vom gewählten Tarif ab. Damit ist der maximale Betrag gemeint, den die Versicherung pro Jahr für Behandlungen oder Operationen übernimmt.
Unterschiede je nach Tarif #
- OP-Schutz-Basis: Hier kann es eine feste Grenze geben, bis zu der pro Jahr Kosten übernommen werden.
- Premium-Tarife: In vielen Vollschutz-Tarifen gibt es keine Jahreshöchstgrenze für Operationen – alle notwendigen OP-Kosten werden unbegrenzt übernommen.
- Vorsorge- und Zusatzleistungen: Für bestimmte Leistungen wie Vorsorgeuntersuchungen oder Physiotherapie können jährliche Limits bestehen, z. B. eine Vorsorgepauschale oder maximal 10 Physiotherapie-Sitzungen pro Jahr.
Warum gibt es solche Grenzen? #
Die Jahreshöchstentschädigung dient dazu, die Beiträge für alle Versicherten stabil zu halten. Besonders in Basistarifen begrenzen Versicherer so ihr Risiko. In höherwertigen Tarifen werden diese Limits aber bewusst gestrichen, damit dein Hund im Ernstfall ohne Obergrenze abgesichert ist.
Beispiel #
- OP-Tarif: unbegrenzt für Operationen, aber keine ambulanten Kosten.
- Basis-Tarif: 400 € pro Jahr für ambulante Kosten.
- Top-Tarif: 800 € pro Jahr für ambulante Kosten.
- Premium: unbegrenzt für OPs + zusätzliche Leistungen wie Vorsorge, Zahnbehandlungen und alternative Heilmethoden.
👉 Es lohnt sich, die Tarife genau zu vergleichen. Wer maximale Sicherheit möchte, ist mit einem Tarif ohne Jahreshöchstentschädigung am besten abgesichert.