Die reine Operationskostenversicherung (OP-Schutz) übernimmt ausschließlich Kosten, die direkt mit einer Operation in Zusammenhang stehen. Das bedeutet:
- Voruntersuchungen sind versichert, wenn anschließend tatsächlich eine OP durchgeführt wird.
- Kommt es nach der Diagnose aber nicht zur Operation, dann werden die Kosten für die Untersuchung nicht erstattet.
Beispiel #
- Dein Hund wird wegen Verdacht auf Kreuzbandriss untersucht.
- Der Tierarzt macht Röntgenaufnahmen und eine Diagnose.
- Stellt sich heraus, dass doch keine OP notwendig ist, dann zahlt die OP-Versicherung die Untersuchungskosten nicht.
Wann sind die Kosten versichert? #
- Ja: Wenn die Untersuchung direkt zur OP führt (z. B. Narkosevorbereitung, Röntgen vor OP).
- Nein: Wenn nach der Untersuchung keine OP durchgeführt wird (z. B. konservative Behandlung reicht aus).
👉 Kurz gesagt: Im reinen OP-Schutz zahlt die Versicherung nur dann für Untersuchungen, wenn es auch tatsächlich zu einer Operation kommt.